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Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer unserer Bürgerinitiative,
auf Empfehlung des Ausschusses „Stadtentwicklung und Umwelt“ hat der Rat der Stadt Sehnde am 23.6.2026 mit 5 Gegenstimmen beschlossen, einen Förderantrag im Rahmen des Regionalen Gewerbeflächen-Investitionsprogramms (REGIP) für die Durchführung einer Machbarkeitsstudie zur Entwicklung des Gewerbegebietes „Höver-Nord“ zu unterstützen.
Damit werden Steuergelder in Höhe von bis zu 95.000 € für die Durchführung der „Machbarkeitsstudie Gewerbegebiet Höver-Nord“ ausgegeben. Die entstehenden Kosten teilen sich zu je 50% die Region Hannover und die Stadt Sehnde.
Im Mittelpunkt der Studie steht die Entwicklung eines integrierten Gewerbestandortes, der ökologische, soziale und wirtschaftliche Anforderungen gleichermaßen berücksichtigt. Dabei sollen insbesondere folgende Zielsetzungen verfolgt werden:
- Entwicklung eines klimaangepassten und ressourcenschonenden Gewerbestandortes,
- Stärkung der regionalen Wirtschaftsstruktur durch einen ausgewogenen Branchenmix mit Fokus auf kleine und mittlere Unternehmen,
- Verzicht auf verkehrsintensive Logistiknutzungen,
- Sicherstellung einer hohen städtebaulichen und freiraumplanerischen Qualität,
- Entwicklung nachhaltiger Mobilitäts- und Energiekonzepte,
- Förderung der Akzeptanz durch intensive Beteiligungsformate.
Die Machbarkeitsstudie soll verschiedene Handlungsfelder betrachten, darunter Soziales, Städtebau und Mobilität, Landschaft und Klima sowie Energieversorgung. Geprüft werden unter anderem Möglichkeiten zur Schaffung zusätzlicher Angebote für die Ortschaft Höver, Maßnahmen zur Klimaanpassung, Regenwasserbewirtschaftung im Sinne des Schwammstadt-Prinzips, die Integration erneuerbarer Energien sowie die Entwicklung nachhaltiger Mobilitätsstrukturen.
Leider war die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger aus Höver äußerst gering, so dass nur Michael Meyrich sowohl im Ausschuss, als auch in der Ratssitzung den Standpunkt der BI zum Thema „Höver-Nord“ vortragen konnte. Gleichzeitig wurde auch darauf verwiesen, dass die Durchführung der Studie und die Ausgabe von Steuergeldern fragwürdig ist, solange Landwirte ihre Flächen nicht verkaufen. Dafür auch an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank für die Standhaftigkeit der Landbesitzer!
Bis der Auftrag zur Durchführung der Machbarkeitsstudie vergeben, die Studie durchgeführt und das Ergebnis präsentiert wird, wird sicherlich einige Zeit (geschätzt 1 ½ Jahre) vergehen. Wir werden uns mit Aktivitäten und Veranstaltungen zunächst zurückhalten und das Ergebnis und die Empfehlungen dieser Studie abwarten. Dies natürlich nur unter der Voraussetzung, dass keine akuten Ereignisse eintreten, die eine Aktivität unserer BI erfordern.
Herzliche Grüße
Michael Meyrich
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